"An der Saale hellem Strande stehen Burgen stolz und kühn ...", so beginnt ein altes deutsches Volkslied. Im Stadtgebiet von Halle/Saale befinden sich zwei Burgen, die Moritzburg und die Burg Giebichenstein.

Die Moritzburg ist eigentlich ein befestigtes Schloss. Im Jahre 1484 erfolgte die Grundsteinlegung als spätere Residenz der Magdeburger Erzbischöfe. Die Burg zeigt Formen der ausklingenden Gotik, wurde im Stil der Frührenaissance errichtet und ist heute eines der imposantesten Bauwerke der Stadt. Seit dem 19. Jahrhundert beherbergt die Burg vor allem die "Stiftung Moritzburg" (Link: www.moritzburg.sachsen-anhalt.de) mit überregionaler Ausstrahlung. Als Kunstmuseum des Bundeslandes Sachsen-Anhalts bewahrt und präsentiert die "Stiftung Moritzburg" Sammlungen der Malerei, Grafik und Photographie, der Plastik, des Kunsthandwerks und der Numismatik. Außerdem befindet sich heute in der Moritzburg auch der Studentenclub "Turm Halle" (Link: www.turm-net.de).

Die Burg Giebichenstein ist Bestandteil der Straße der Romanik. Erbaut wurde sie vermutlich beginnend in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts. Unterteilt ist die Anlage in eine Ober- und eine Unterburg. Während die Oberburg heute als Freilichtmuseum dient und ein beliebter Aussichtspunkt über das Saaletal ist, wurde in der Unterburg die "Burg Giebichenstein - Hochschule für Kunst und Design Halle" (Link: www.burg-halle.de) eingerichtet.

 


 

Das Beatles Museum in Halle/Saale (Link: www.beatlesmuseum.net) ist die weltweit größte öffentliche Einrichtung zum Thema "The Beatles".

"The Beatles" – oft als "Fab Four" oder (wegen ihrer Frisur in den Anfangsjahren) scherzhaft als "Pilzköpfe" bezeichnet – waren eine britische Musikgruppe aus Liverpool und gelten als die erfolgreichste und einflussreichste Band des 20. Jahrhunderts. Ihre Karriere begann 1962 dauerte bis 1970. "The Beatles" sind auch heute noch die Gruppe mit den weltweit meistverkauften Tonträgern.

Die Bandmitglieder waren John Lennon (John Winston Lennon, später John Ono Lennon), Paul McCartney, (James Paul McCartney), George Harrison und Ringo Starr (Richard Starkey). Zeitweilig wirkten in der Gruppe Stuart ("Stu") Sutcliffe und Randolph Peter ("Pete") Best mit. John Lennon und Paul McCartney waren die musikalischen Köpfe und komponierten die meisten Lieder der Band.

Das Beatles Museum in Halle/Saale wurde von dem zwischenzeitlich verstorbenen Matthias Bühring gegründet und eingerichtet.

 


 

"Liebe junge Väter oder angehende, haben Sie Mut! Nennen Sie Ihre Neuankömmlinge des heutigen Tages ruhig Waldemar. Waldemar ist da!" (Heinz-Florian Oertel, Olympia 1980 in Moskau). Dieser Jubelruf galt seinerzeit Waldemar Cierpinski bei seinem zweiten Olympiasieg im Marathon in Moskau 1980. Zuvor hatte er bereits 1976 in Montreal den olympischen Marathon gewonnen.

Heute bringt man den Namen "Cierpinski" mit dem "Sporthaus Cierpinski Sport" in Halle und Quedlinburg (Link: www.cierpinski-sport.de) sowie mit dem "Mitteldeutschen Marathon (MDM)" (Link: www.mitteldeutscher-marathon.de) in Verbindung.

Als Chef-Organisator des "Mitteldeutschen Marathons" ist es Waldemar Cierpinski besonders zu verdanken, dass die traditionsreiche Strecke zwischen Halle und Leipzig, auf der 1925 die ersten Deutschen Meisterschaften in Marathon stattfanden, mit dem Marathon 2002 (Unterstützung der Olympiabewerbung von Leipzig) wiederbelebt wurde. Seitdem hat sich der "Mitteldeutsche Marathon" zu einer sportlichen Großveranstaltung entwickelt, die einmal jährlich zwischen den Städten Halle/Saale und Leipzig ausgetragen wird. Dieser Marathonlauf gehört weltweit zu den wenigen Läufen, die zwischen zwei Städten absolviert werden, und steht dadurch ganz im Zeichen des klassischen Laufes von Marathon nach Athen im antiken Griechenland.

 


 

Die Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina in Halle/Saale (Link: www.leopoldina-halle.de) ist die älteste und mitgliederstärkste Akademie (naturwissenschaftlich-medizinische Gelehrtengesellschaft) in Deutschland.

Das Ziel der Akademie ist die Förderung der Forschung in internationaler Zusammenarbeit zum Wohle der Menschen und der Natur, durch Veranstaltung wissenschaftlicher Versammlungen, Veröffentlichung der erarbeiteten Ergebnisse, Unterhaltung eines wissenschaftlichen Archivs und einer wissenschaftlichen Bibliothek, Verleihung von Auszeichnungen und Preisen zur Förderung junger Wissenschaftler. Zu Mitgliedern der Akademie werden hervorragende Gelehrte aus aller Welt gewählt.

Alle wissenschaftlichen Veranstaltungen der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina sind der wissenschaftlich interessierten Öffentlichkeit zugänglich. Alle wissenschaftlichen Veranstaltungen der Akademie werden in speziellen Heften der Schriftenreihen "Nova Acta Leopoldina", "Acta Historica Leopoldina" und "Jahrbuch" publiziert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

 


 

Ein besonderes das Bade- und Saunavergnügen bietet das ganz im mexikanischen Stil gehaltene Erlebnisbad "Maya mare" in Halle/Saale (Link: www.mayamare.de). Das Erlebnisbad ist in verschiedene Bereiche gegliedert. Im "Badeparadies" findet man Karibische Riesenwellen, erfrischende Wasserfälle, sprudelnde Geysire und große Wasserfontänen. Entspannen kann man auf den Sprudelliegen und an den zahlreichen Massagedüsen im Erlebnisbecken. Die 4 verschiedenen Wasserrutschen sind das absolute Highlight im Erlebnisbad "Maya mare" und mit einer Gesamtlänge von 440 m das größte Rutschvergnügen in den Bundesländern Sachsen-Anhalt und Sachsen. Das "Saunadorf" bietet acht erlebnisorientierte Saunen: die Aztekensauna, das Mayabad, die Kräutersauna, die Strandsauna, das Biosanarium, das Caldarium, die Solegrotte und die Kelosauna im Saunagarten. Der "Wellness-Bereich" ermöglicht unterschiedlichste Massagen - von der klassischen Massage, der Akupunkt-Massage bis zu Reiki. Die mexikanische "Bodega" versetzt den Besucher in die Zeit des Kolonialstils und verwöhnt jederzeit mit leckeren Gerichten, kleinen Snacks, Eisvariationen und süßen Kuchen.

 


 

Die Franckeschen Stiftungen zu Halle (Link: www.francke-halle.de) wurden 1695 von August Hermann Francke als pietistisches Sozial- und Bildungswerk gegründet.

Heute sind die Stiftungen mit ihren Partnereinrichtungen auf dem Gelände ein einzigartiges Zentrum kultureller, wissenschaftlicher, pädagogischer, sozialer und christlicher Einrichtungen, ein Komplex mit Kindergärten, Kinderkreativzentrum, Schulen, einem Haus der Generationen, einer Jugendwerkstatt, einem Bibelzentrum, traditionsreichen Gewerbebetrieben, aber auch mit Archiv, Bibliotheken, musealen Einrichtungen, universitären wie außeruniversitären Forschungseinrichtungen und vielem mehr. Die Franckeschen Stiftungen zu Halle veranstalten jährlich eigene kulturelle und wissenschaftliche Jahresprogramme, die etwa 100 Veranstaltungen – Ausstellungen, Vortragsreihen, wissenschaftliche Konferenzen, Konzerte, Feste und Kinder- und Familienangebote umfassen. Die Themen dieser Jahre bewegen sich auf der Schnittstelle von aktuellen gesellschaftspolitischen Diskussionen und Inhalten der Stiftungsarbeit gemäß ihrer Traditionen.

Ziel der Franckeschen Stiftungen zu Halle ist die Rettung und dauerhafte Erhaltung des Gebäudeensembles und der historischen Sammlungen sowie die Ideen und Traditionen ihres Gründers in die Zukunft zu führen.

 


 

Das Stadtbild und das öffentliche Ansehen von Halle/Saale wird durch zunehmende Graffiti gefährdet. Historische Baudenkmäler werden so in ihrer Substanz angegriffen, öffentliche Gebäude, Verkehrsanlagen und Naturschönheiten ebenso wie Geschäfts- und Privathäuser verunstaltet.

Deshalb wurde von engagierten Bürgerinnen und Bürgern in der Stadt der "Verein Halle-gegen-Graffiti e.V." (Link: www.halle-gegen-graffiti.de) gegründet, der sich durch erzieherische und weitere präventive Maßnahmen und mit der schnellen Beseitigung von Graffiti-Schäden um einen Beitrag zur Identitätswahrung der Stadt bemüht.

Zweck des Vereins ist die Förderung der Pflege und Erhaltung von Kulturwerten sowie der Jugendfürsorge und Jugenderziehung. Der Verein steht damit in der Tradition von Stadtverschönerungsvereinen, die sich in Zeiten gründeten, als es noch keine Spraydosen oder Graffiti gab. Im Sinne des Vereinszweckes soll nicht nur die Abwehr des Spraydosenvandalismus erfolgen, sondern die Einwohner von Halle/Saale zu einer positiven Mitwirkung an der Pflege des Stadtbildes bewegt werden.

 


 

Die Einwohner von Halle/Saale werden in einer ironisch gemeinten Kategorisierung gerne als Hallenser, Halloren und Hallunken bezeichnet. Diese Einteilung soll auf Heinrich Heine zurückzuführen sein, der einst von Hallensern, Halloren und Halunken sprach.

Hallenser sind die in Halle/Saale geborenen. Als Halloren gelten jene alteingesessenen Hallenser, die der noch heute existierenden "Salzwirker-Brüderschaft im Thale zu Halle" (Link: www.halloren.com) angehören. Mit Hallunken werden alle Zugezogenen bezeichnet.

Mit dem Namen "Halloren" verbindet man heutzutage auch Deutschlands älteste Schokoladenfabrik, die "Halloren Schokoladenfabrik" (Link: www.halloren.de), welche schon im Jahr 1804 gegründet wurde. Die "Halloren Schokoladenfabrik" ist weltbekannt durch das Schokoladenkonfekt "Halloren Kugeln". Form und Namen verdanken die "Halloren Kugeln" dabei den Silberknöpfen auf den Trachten der "Halloren". Die "Halloren Schokoladenfabrik" verfügt über eine gläserne Schauproduktion sowie über ein eigenes Schokoladenmuseum, wo man auch das einzigartige "Halloren Schokoladenzimmer", ein im Biedermeierstil gehaltenes Zimmer ganz aus Schokolade, besichtigen kann.

 


 

Im Zentrum von Halle/Saale ist in den letzten 3 Jahrzehnten eine außergewöhnliche und vermutlich einzigartige Insel entstanden. Ausgehend von einem alten Kinosaal ist im Lauf der Jahre ein ganzes Stadtviertel mit insgesamt acht Gebäuden zur "Kulturinsel Halle" (Link: www.kulturinsel-halle.de) gewachsen.

Heute gehört zur "Kulturinsel Halle" das "neue theater Halle" mit Großem Saal, Hoftheater, Werft-Bühne (ehemals Kommode) und Zwischendeck, das "Puppentheater Halle", die Kunstgalerie "galerie Kulturinsel", der "riff-CLUB" (ehemals Lesesaal), das Literaturcafé "nt-Café", die Theaterkneipe "Strieses Biertunnel". Weltweit einzigartig dürfte wohl auch die Grabstätte für eine Theaterkatze sein.

Eng verbunden mit der bisherigen Entwicklung der "Kulturinsel Halle" war und ist der Schauspieler, Regisseur und Tatort-Kommissar Peter Sodann, ohne den es ein solches - offiziell nie geplantes - Projekt vermutlich nie gegeben hätte. Unterstützt wird die "Kulturinsel Halle" heutzutage von den Mitgliedern des Fördervereines "Freunde des neuen theaters".

 


 

Ein kleines Juwel ist insbesondere in den letzten Jahren mit dem Flughafen Leipzig-Halle (Link: www.leipzig-halle-airport.de) entstanden.

Schon bei der Anfahrt präsentiert sich der Flughafen Leipzig-Halle als moderner Verkehrsknotenpunkt, der durch seine markante Architektur Akzente setzt. Flugzeuge rollen über Brücken, die die Autobahn sowie die ICE-Strecke überspannen und beiden Start- und Landebahnen verbinden.

Das in seiner Form einer Tragfläche nachempfundene Terminal verbindet unter einem Dach den Flughafenbahnhof mit dem Parkhaus sowie dem Check-In-Bereich. Passagiere und Gäste finden in der lichtdurchfluteten Mall die Möglichkeiten einzukaufen, Kaffee zu trinken oder einfach nur zu entspannen, bevor der Zug fährt oder das Flugzeug startet. Ein Besucherhügel bietet einen Panoramablick über das Airportgelände. Von einer Aussichtsplattform direkt an der Start- und Landebahn kann man die Starts und Landungen der Flugzeuge hautnah beobachten.

 


 

Hohe Qualität und Gelinggarantie, Schnelligkeit sowie eine einfache Zubereitung machen die Backmischungen von Kathi (Link: www.kathi.de) aus.

Zur Philosophie des traditionsreichen halleschen Unternehmens gehörte und gehört es, eine emotionale Marke zu schaffen und zu kommunizieren, die seit über 50 Jahren höchsten qualitativen Ansprüchen genügt. Die hohe Qualität des Sortiments wird kontinuierlich durch Auszeichnungen und Gütezeichen der deutschen Agrar- und Ernährungsgüterwirtschaft bestätigt.

Der Weg zum Kathi-Lieblingskuchen führt über das Backerlebnis mit Kathi. Die Kernaussage "Natürlich Kathi, einfach gut" ist immer mit dem Bekenntnis "Kathi, mein Lieblingskuchen" verbunden und schafft beim Verbraucher eine Identifikation mit der Marke Kathi. Diese emotionale Aussage erhält ihren Grund und ihre Berechtigung durch die große Auswahl an Produkten von Kathi.

Das Unternehmen hat eine hervorragende Marktposition, ist Marktführer in den neuen Bundesländern und zugleich Deutschlands zweitgrößter Backmischungshersteller.

 


 

Das Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle/Saale (Link: www.landesmuseum-fuer-vorgeschichte-halle.de) ist mittlerweile weltbekannt als Heimstatt der "Himmelsscheibe von Nebra". Doch auch ohne diesen spektakulären Fund ist das Museum sehr bemerkenswert.

Der heutige Museumsbau ist der erste und somit älteste rein archäologische Zweckbau in Deutschland sowie zugleich auch das älteste Museum für prähistorische Archäologie in Deutschland.

Als Teil der archäologischen Denkmalpflege im Bundesland Sachsen-Anhalt beherbergt das Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle eine der ältesten, umfangreichsten und bedeutendsten archäologischen Sammlungen in Deutschland. Das Museum gehört damit zu den wichtigsten Archäologischen Museen in Mitteleuropa.

Unterstützt wird das Museum vom "Verein zur Förderung des Landesmuseums für Vorgeschichte Halle (Saale) e.V." (Link: www.verein-landesmuseum.de). Das Ziel des Vereins ist es, Forschungen zur Ur- und Frühgeschichte im Bundesland Sachsen-Anhalt zu fördern sowie für eine Erweiterung und Vertiefung des Geschichtsverständnisses in der Öffentlichkeit einzutreten. Durch finanzielle Zuwendungen und ehrenamtliches Engagement sollen das Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle/Saale und seine Sammlung von archäologischen Kostbarkeiten ersten Ranges verstärkt in den Blick der Öffentlichkeit gerückt werden.

 


 

Die Stadt Halle/Saale hat sich in den letzten Jahren auch zu einem Multimediastandort entwickelt. Das im Jahr 2005 fertig gestellte Mitteldeutsche Multimedia Zentrum Halle (MMZ) (Link: www.mmz-halle.de) ist ein besonderer Beleg dafür.

Das Mitteldeutsche Multimediazentrum Halle ist ein spezialisierter Verfügungsbau, d.h. optimale Raumstrukturen, die gegenseitige Nähe und Zusammenarbeit - all dies ist Garant für den Erfolg. Im Zentrum wird Multimedia in allen Anwendungsbereichen entwickelt, konzipiert, produziert und vertrieben. Es ist ein Ort des Forschens, der Ausbildung, der Planung und Produktion von Zukunft, denn Zukunft wird vielleicht in wenigen Jahren so geschrieben: "Multimedia".

Der Gebäudekomplex ist unterteilt in drei architektonische Elemente: den "Sockel" mit Arbeitsräumen und Tiefgarage, den "Kubus" mit Kongresssaal, Arbeitsräumen, Video- und Tonstudios sowie den "Schwebekörper" mit Empfang, Arbeitsräumen, Cafeteria, und Mehrzweckräumen.

 


 

In den letzten Jahren haben sich an und in der Saale einige Nutrias angesiedelt. Nutrias sind eine aus Südamerika stammende und in Mitteleuropa eingebürgerte Nagetierart. Die Tiere wurden in der Vergangenheit aufgrund ihres schönen und wasserabweisenden Fells in Pelztierfarmen gehalten und entkamen vermutlich nach dem Zusammenbruch des Pelzmarktes. Die sogenannten Gefangenschaftsflüchtlinge haben aufgrund des für Nutrias relativ günstigen lokalen Klimas und ihrer hohen Vermehrungsrate sehr schnell einige größere Populationen begründet.

Die Tiere sind sehr zutraulich, leben sehr standorttreu in Gemeinschaften von etwa 12 bis 15 Tieren und verteidigen engagiert ihr Revier. Die Nutrias haben sich an den Besuch von Spaziergängern gewöhnt und lassen sich sogar füttern. Die Tiere sind vorwiegend reine Vegetarier und sowohl tag- als auch nachtaktiv, insbesondere jedoch dämmerungsaktiv. Einige engagierte Einwohner der Stadt haben es sich zur Lebensaufgabe gemacht, sich liebevoll um die Tiere zu kümmern und diese mit dem notwendigen Futter zu versorgen.

 


 

Das Opernhaus Halle (Link: www.opernhaus-halle.de) ist das einzige Opernhaus im Bundesland Sachsen-Anhalt und zugleich das größte Theater der Stadt. Errichtet wurde es 1871 im neoklassizistischen Baustil.

Das Haus bietet den Besuchern die ganze Breite und Vielfalt des Musiktheaters. Hier wird neben Oper und Operette auch Musical und Ballett gespielt. Das Orchester gibt regelmäßig Sinfonie- und Kammerkonzerte. Mit den jährlichen Neuproduktionen von Opern Georg Friedrich Händels, des bedeutendsten Sohnes der Stadt, wird es internationalen Ansprüchen nicht nur gerecht, sondern setzt auch selbst Maßstäbe.

Unterstützt wird das Opernhaus Halle von der "Gesellschaft der Freunde des OPERNHAUSES HALLE e.V.". Ein Vereinsbeitritt eröffnet die Möglichkeit, sich mit Gleichgesinnten über die Aufführungen im Opernhaus Halle auszutauschen und auf besondere Weise mit den Künstlern der größten Kulturinstitution der Stadt Halle/Saale verbunden zu sein.

 


 

Das größte Naherholungsgebiet im Herzen von Halle/Saale ist die Peißnitzinsel. Dieses Eiland, auch als "Insel der Erholung" bezeichnet, ist ein sehr beliebtes Ausflugsziel. Die Peißnitzinsel ist eine der großen Flussinseln des Landschaftsschutzgebietes Saaletal und zugleich die größte Insel im Stadtgebiet.

Auf der Insel befinden sich eine Freilichtbühne und eine Gaststätte. Außerdem erwarten den Besucher neben verschiedenartigen Kinderspielplätzen, die Kindereisenbahn "Peißnitzexpress" (Link: www.pe-halle.de) und das Raumflug-Planetarium "Siegmund Jähn" Halle (Saale) (Link: www.schulplanetarium-halle.de). Weiterhin befindet sich auf der Insel das "Peißnitzhaus", um dessen Erhaltung sich der "Förderverein zu Restaurierung und dauerhaften Nutzung des Kulturhauses Peißnitzinsel" (kurz: Peißnitzhaus e.V.) intensiv bemüht (Link: www.peissnitzhaus.de).

Die Peißnitzinsel ist besonders durch ihre Vielseitigkeit sehr beliebt. Auf der Nordspitze der Insel findet man Auenrestwald, der unter Naturschutz steht. Der mittlere Teil, auf dem sich die Zweckbauten befinden, bietet Vergnügen für erlebnishungrige Besucher. Im Süden der Peißnitzinsel mit dem Gutshaus "Gimritz" und der dazugehörigen Parkanlage findet man Ruhe und Entspannung.

 


 

Quer durch Europa führte der Weg von Georg Friedrich Händel (1685-1759). Damit war er schon zu seiner Zeit ein echter Europäer und zählt auch heute noch zu den bedeutendsten europäischen Musikern und Komponisten. Geboren wurde Georg Friedrich Händel in Halle/Saale.

Im Geburtshaus von Händel, dem "Händelhaus Halle" (Link: www.haendelhaus.de), befindet sich das Musikmuseum der Stadt Halle/Saale. Neben einer Händelausstellung finden eine Ausstellung zur regionalen Musikgeschichte, eine Ausstellung historischer Musikinstrumente sowie Sonderausstellungen statt. Das "Händelhaus Halle" ist ein Anziehungspunkt für Händel-Freunde aus aller Welt.

Zu Ehren des bedeutenden Musikers und Komponisten finden jährlich Anfang Juni in Halle die Händel-Festspiele (Link: www.haendelfestspiele.halle.de), als ein internationales Musikfest, statt. Anlässlich des 100. Todestages Händels im Jahre 1859 wurde auf dem  halleschen Marktplatz ein Händel-Denkmal enthüllt.

Die "allseitige Erforschung von Leben und Schaffen Georg Friedrich Händels in aller Welt anzuregen, zu fördern und selbst zu betreiben", das ist das Ziel der "Georg-Friedrich-Händel-Gesellschaft Internationale Vereinigung e.V".

 


 

Das Raumflug-Planetarium "Siegmund Jähn" Halle (Saale) wurde 1978 auf der Peißnitzinsel eröffnet. Es ist das größte Planetarium im Bundesland Sachsen-Anhalt und zählt mit einem Kuppeldurchmesser von 12,5 m zur Gruppe der Mittelplanetarien, bietet aber die gleichen Effekte wie ein Großplanetarium. Es ist für jeden beliebigen Ort der Erde der Sternenhimmel im Planetarium einstellbar, selbst ein Blick in die Vergangenheit und in die Zukunft ist möglich.

Das Planetarium ist auch gleichzeitig ein Observatorium. In einer Beobachtungskuppel auf dem Dach des Seitenflügels befindet sich ein 150/2250 mm Coudè-Refraktor, mit dem Himmelsbeobachtungen möglich sind.

Unterstützt wird das Raumflug-Planetarium vom "Astroverein Halle" (Gesellschaft für astronomische Bildung e.V.). Im Verein treffen sich Astronomiebegeisterte aus Halle/Saale und Umgebung (Link: www.astroverein-halle.de).

Ein regelmäßiger Besuch des Raumflug-Planetariums "Siegmund Jähn" Halle (Saale) sowie des Internetangebotes (Link: www.schulplanetarium-halle.de) ist - auch bislang (noch) nicht Astronomiebegeisterten - sehr zu empfehlen.

 


 

Die Entwicklung der Straßenbahn ist sehr eng mit der Stadt Halle/Saale verbunden. Beginnend 1878 wurde als Vorläufer zur Pferdestraßenbahn eine Pferdeomnibuslinie eingesetzt. Schon 1882 fuhren dann die ersten Pferdestraßenbahnen durch die Stadt. Im Jahr 1891 nahm dann die erste elektrische Straßenbahn den Betrieb auf. Damit war Halle/Saale die erste Stadt auf dem europäischen Kontinent mit einem elektrischen Straßenbahnnetz.

Das heutige Straßenbahnnetz in Halle/Saale und Umgebung wird von der HAVAG Hallesche Verkehrs-AG (Link: www.havag.com) betrieben.

Entsprechend der langen Tradition der Straßenbahn in Halle/Saale werden die vorhandenen historischen Straßenbahnen durch die Mitglieder des Vereins "Hallesche Straßenbahnfreunde e.V." (Link: www.hallesche-strassenbahnfreunde.de) gepflegt. Das "Historische Straßenbahndepot Seebener Straße" wird dazu als Museum genutzt und ermöglicht Besuchern, die historischen Straßenbahnen jeweils von Mai bis Oktober jeden Samstag zu besichtigen.

 


 

Einer der ältesten und renommiertesten Clubs in Halle/Saale ist der wunderschön in der historischen Moritzburg gelegene Studentenclub Turm Halle (Link: www.turm-net.de).

Der Turm Halle verfügt über drei Etagen, wo Partys und Discotheken sowie Live-Konzerte von Jazz bis Rock veranstaltet werden. Weiterhin findet im Club das Internationale Moritzburg Jazzfestival, das Nachwuchsfestival "Kick Start" sowie die Mitteldeutsche Messe für Kleinkunst und Unterhaltung statt. Damit ist der Club eines der größten und vielfältigsten Veranstaltungshäuser der Stadt.

Die obere Etage des Clubs ist der "Konzertsaal" mit Bühne und einer kleinen Bar, die mittlere Etage ist das "Weinabteil" mit einer Bar für heimische Weine und leckere Cocktails sowie die untere Etage ist das "Rondel" mit einer Bierbar zu den Klängen einer Band oder eines DJ's. Zusätzlich steht in der warmen Jahreszeit der "Burggraben" der Moritzburg für Open-Air Konzerte zur Verfügung.

 


 

Die Universität in Halle/Saale, die heutige Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (Link: www.uni-halle.de), ist aus zwei Universitäten entstanden. Die eine wurde 1502 in Wittenberg und die andere 1694 in Halle gegründet. Beide Universitäten wurden dann 1817 in Halle vereinigt und der Lehrbetrieb in Wittenberg eingestellt. Diese Besonderheit findet insbesondere im Doppelsiegel der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg symbolischen Ausdruck.

Die Universität ist die größte und älteste Bildungseinrichtung im Bundesland Sachsen-Anhalt und gehört zu den ältesten Hochschulen des deutschen Sprachraumes.

Die Universität ist stetig gewachsen und hat sich zwischenzeitlich über die gesamte Innenstadt von Halle/Saale verbreitet. Das eigentliche Zentrum der Universität ist aber der Universitätsplatz mit dem klassizistischen "Löwengebäude". Damit verfügt die Stadt über einen der schönsten Universitätsplätze Europas.

Die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg ist eine Volluniversität. Es kann fast alles studiert werden: Sozial- und Geistwissenschaften, Naturwissenschaften und Medizin.

 


 

Das größte Volks- und Heimatfest Mitteldeutschlands findet in Halle/Saale statt. Traditionell wird am letzten Augustwochenende in der Stadt dann das "Laternenfest" gefeiert.

Die Wurzeln dieses Festes reichen sehr weit zurück und waren von Anfang an untrennbar mit der Geschichte und dem Brauchtum der "Halloren" verbunden. Zwei dieser Bräuche sind das Fischerstechen, bei dem sich die "Halloren" auf schwankenden Booten gegenseitig ins Wasser stoßen, und der mit Lichtern geschmückte Bootskorso. Die Gala der beleuchteten Schiffe beginnt bei Einbruch der Dämmerung, damit auch die abertausend Glühwürmchen (kleine schwimmende Lichter) richtig zu sehen sind.

Im Laufe der Jahre kamen immer mehr Attraktionen hinzu, so das Höhenfeuerwerk und das Entenrennen. Anknüpfend an die alte Tradition von Mitgliedern der Bruderschaft, welche einst als Schwimmmeister und "Badehalloren" tätig waren, wird heutzutage auch der "Saale-Schwimmschein" wieder abgenommen.

Daneben finden Non-Stop-Programme mit Musik, Show und Unterhaltung statt. Das Besondere am Laternenfest ist die Vielfalt der Veranstaltungen, so dass für jede Altersgruppe und jeden Geschmack immer etwas dabei ist.

 


 

Das Wahrzeichen von Halle/Saale sind die "Fünf Türme". Die markante Silhouette der Stadt wird gebildet durch den "Roten Turm" und die vier Türme der "Marktkirche St. Marien".

Der "Rote Turm" ist der einzige große freistehende Glockenturm in Deutschland, ist 84 m hoch und  besitzt mit 76 Glocken das weltweit zweitgrößte Glockenspiel. Errichtet wurde der Turm im spätgotischen Baustil als Glockenturm der Marienkirche. Er stellte damit seinerzeit einen Campanile dar und ist, zumindest bezogen auf seine Entstehungszeit, somit als Sakralbau einzustufen.

Die "Marktkirche St. Marien" wurde Anfang des 16. Jahrhunderts anstelle zweier Vorgängerkirchen gebaut, von denen einzig jeweils die Turmpaare in den Bau integriert wurden. Aus diesem Grunde besitzt die Marktkirche heute zwei unterschiedliche Turmpaare. In der Nähe der "Marktkirche St. Marien" ist die älteste und größte evangelische Kirchenbibliothek Deutschlands, die Marienbibliothek, zu finden.

 


 

Die "höllischen Seiten" von Halle/Saale: "Noch x-Tage bis der Letzte in Halle das Licht ausmacht." Das "x" steht dabei für die Anzahl von Tagen, bis auch der letzte Einwohner die Stadt für immer verlassen hat. Dieser satirisch gemeinte "Einwohner-Countdown" wurde durchgeführt von "Hölle/Saale" (Link: www.hoelle-saale.de.tt) und trug damit dem Bevölkerungsrückgang in der Stadt Halle/Saale seit 1989 Rechnung.

Ein "Umzugs-Ratgeber für Noch-Hallenser" erleichterte ferner allen abwanderungswilligen Einwohnern von Halle/Saale die Suche nach einer neuen Heimat.

Darüber hinaus fand man "Die Fakten aus der Hölle an der Saale": Arbeitslosenquote, Schulden der Stadt, Straftaten, Firmenpleiten usw.

Die Verantwortlichen des Internetangebotes, "Vröhliche.Vagabunde.von.Halle." (VVVH), zeigten ein Engagement für die Stadt Halle/Saale der etwas anderen Art und richteten sich dabei besonders an all jene Internetnutzer, die mit schwarzem Humor umgehen können. "Hölle/Saale" war die pure Satire!

Das Internetangebot von "Hölle/Saale" ist zum Leidwesen vieler Leser dieser "höllischen Seiten" aber leider nicht mehr online ...

 


 

Für alle Kinder und Jugendlichen gibt es im Internet Y-Pool, das Jugendinfosystem der Stadt Halle/Saale (Link: www.ypool.de). Es ist ein Internetangebot von Jugendlichen für Jugendliche in Halle/Saale und Umgebung.

Man findet neben Buch- und Kinotipps, Freizeitangeboten sowie Hilfen für Hausaufgaben auch eigene Erlebnisberichte zu verschiedenen Reisen, Sportveranstaltungen, Museums- und Theaterbesuchen.

Weiterhin unterstützt Y-Pool die Jugendlichen bei der Suche nach Ansprechpartnern bei Problemen mit Alkohol und Drogen sowie stellt einen Zugang zum "Beratungsnetz" (Link: www.das-beratungsnetz.de), als schnelle Hilfe über das Internet und psychosoziale Onlineberatung durch Experten, zur Verfügung.

Im interaktiven Bereich des Internetangebotes von Y-Pool finden Umfragen zu den verschiedensten Themen statt sowie kann das Gästebuch für eigene Meinungsäußerungen genutzt werden.

 


 

Auf dem Reilsberg, eine der höchsten Porphyreruptionen im Stadtgebiet von Halle/Saale, befindet sich der Zoologische Garten Halle, oft auch als "Bergzoo Halle" bezeichnet, (Link: www.zoo-halle.de).

Der Bergzoo Halle ist eine wertvolle Erholungs- und Bildungseinrichtung in der Region und liegt landschaftlich besonders schön. Vom Aussichtsturm und den Rundwegen um den Reilsberg hat man einen weiten Ausblick über die Tieranlagen, die Stadt und die Umgebung. Die Freiflugvoliere auf der Spitze des Reilsberges bildet mit dem Aussichtsturm zusammen das Wahrzeichen des Zoos.

Unterstützt wird der Zoologischen Garten Halle vom "Verein der Förderer und Freunde des halleschen Bergzoo e.V." (kurz: Zooverein Halle) (Link: www.zooverein-halle.de). Jedes persönliche Mitglied des Vereins erhält eine Jahreseintrittskarte, um jederzeit den Bergzoo Halle besuchen zu können.

Für den Zoologischen Garten Halle kann man sich auch mittels Übernahme einer Tierpatenschaft engagieren. Der Name des Tierpaten wird auf einer Pateninformationstafel vermerkt und der Tierpate selbst erhält eine persönliche Patenurkunde.